Eure Kommentare zur Geschichte
Sicher ist Unsicher

von UWP

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2002-01-13, Peter Sanftenberg (san@LikoerimKaffee.de):

Solange sind persönliche Verleumdungen und Stasianschwärzungen nicht her - aber viele verdrängen das Thema und zahlen brav ihren Obulus bei der Versicherungssteuer und den Ziggis für die innere Sicherheit "im Kampf gegen den internat. Terrorismus". Wenn ich mir manchmal vorstelle, was heute an (unmerklicher) Überwachung technisch möglich wäre, dann wird mir ganz schlecht. Und ich hoffe sehr, vielen anderen auch. Damit es kein Mißverständnis gibt: ich meine, wir haben in diesem Staat derzeit ein gutes Gleichgewicht zwischen Sicherheit und persönl. Freiheit. Ich möchte, daß das im Gleichgewicht bleibt und dafür braucht es viele, die sich darüber bewußt sind, ohne daß ihnen das die Medien erst vorkauen müssen. Für mich persönlich hat Deine Geschichte noch eine andere Nuance: zwischen den Menschen regelt sich sehr sehr viel über Vertrauen. Ich erlebe in letzter Zeit immer wieder Menschen, denen das Vertrauen zu sich selbst fehlt, die viel Äußerlichkeiten und Bildern anderer nachleben, sich in vorgestanzten Verhaltensmustern bewegen (und ich erlebe mich manchmal auch so). Wie kommen diese Menschen mit anderen aus? Zumindest weniger über ne empfundene Vertrauensebene. Und da beginnt bzw. schwindet für mich das Gefühl von Sicherheit und Wohlfühlen. Das wird dann in anderen, vermeintlichen Sicherheiten des Habens kompensiert, die menschliche Ebene verdrängt. Schade, nicht?

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